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Die St. Antonius Kapelle in Grebben - Geschichte

äußerer Anlass zum Bau der Grebbener Kapelle war die Tatsache, dass die Gemeinde Oberbruch einen Geldbetrag von 1000 Mark zur Errichtung einer Gefallenen-Gedenkstätte für die Gefallenen des ersten Weltkrieges in Grebben zur Verfügung stellte. Männer aus der Grebbener Bevölkerung beschlossen eine Kapelle zu bauen, um das Andenken an die Gefallenen zu erhalten und in der auch das Totengebet (Totenwache) gehalten werden konnte. Alle übrigen Leistungen, sei es Geld oder Eigenleistung, wurden von den Grebbener Bürgern aufgebracht. Die ersten Steine (Grundsteine) legten Agnes Deußen und Josef Lowis. über die feierliche Grundsteinlegung am 2. September 1934 existiert >> dieser Zeitungsbericht <<.

Von den Grebbener Bürgern, die durch ihr finanzielles Opfer und durch Handarbeit zur Unterhaltung der Kapelle beigetragen haben, sind besonders zu erwähnen:

  • Herr Joseph Phlippen, Erster Vorsitzender des Kapellenbauvereins
  • Herr Franz Nobis, Erster Kassierer des Kapellenbauvereins
  • Herr Josef Schlebusch, Kassierer während des Krieges
  • Herr Heinrich Dohmen, Kassierer bis 1960
  • Herr Peter Kochs, Kassierer von 1960 bis zu seinem Tode im Jahre 1983
  • Frau Heitzer (frühere Lehrerin Dreßen), die Handarbeiten (Gewänder, Altardecken u. a.) selbst und kostenlos anfertigte.
  • Fräulein Traudchen Franzen, die bis zur Vollendung ihres 80. Lebensjahres die Kapelle geputzt und für den notwendigen Blumenschmuck gesorgt hat.
  • Fräulein Gertrud Manns, die die Gewänder und die gesamte Wäsche gewaschen und in Ordnung gehalten hat.

In den letzten Jahren sind neben den laufenden Kosten für die Kapelle folgende besondere Ausgaben geleistet worden, die überwiegend durch Spenden finanziert wurden:

  • Oktober 1955 – Holzdecke 2500 DM
  • Januar 1956 – neue Fenster 1000 DM
  • Februar 1957 – Gedenktafeln 600 DM
  • Sommer 1958 – Monstranz 480 DM
  • August 1968 – Harmonium 580 DM
  • Januar 1972 - Kommunionbank 1250 DM
  • Mai 1982 – Turmreparatur 1830 DM

Heute werden noch wöchentlich eine hl. Messe und einmal jährlich – am 17. Januar – ein Festgottesdienst in der Kapelle gehalten.

Im Jubiläumsjahr 1984 wurde die Neukonstituierung des Kapellenbauvereins aus rechtlichen Gründen erforderlich. Von einer Bürgerversammlung ist folgender Vorstand des Kapellenbauvereins Grebben e.V. bestätigt worden:

  • Hans-Josef Lowis, Vorsitzender
  • Theo Tanz, steilvertretender Vorsitzender
  • Josef Theißen, Geschäftsführer
  • Gertrud Frenken, Kassiererin

Das Erdbeben vom 13. April 1992 hinterließ auch an der Grebbener Kapelle Spuren in Form von Rissen und Absenkungen an der Bausubstanz. Im Jahre 1994 erhielt die Kapelle eine neue Glocke.


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