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Ortsring Eschweiler Grebben Hülhoven e.V.
Do, 17. Dez. 2009 Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 22

Zuhörer des Konzerts dürfen von Anfang an alle Refrains mitsingen

Chorleiter Jakob Ronkartz bietet unter dem Stichwort "Interaktion" etwas Besonderes. Musik liegt in St. Andreas Eschweiler vielstimmig in der Luft. Heinsberg-Eschweiler. Obwohl Chorleiter Jakob Ronkartz im letzten Jahr vom Verlauf des Kirchenkonzertes nicht gerade begeistert war, konnte der Mann mit dem "sensiblen Gehör" (Vorsitzender Wilhelm Schramm) jetzt vollkommen zufrieden sein, sah sich der Chor doch nicht nur einer vollbesetzten Kirche von St. Andreas gegenüber, sondern auch einem flüssigen Verlauf unter dem Stichwort: Interaktion. Offenes Singen war die "Wartezeit auf das Christkind" überschrieben, und die Musik lag vielstimmig in der Luft. Es wurden nicht nur zahlreiche Kräfte aufgeboten, die ins Geschehen eingriffen, es war auch der Charakter des Geschehens, der tiefen Eindruck machte. Kindermund und Flötenspiel - was kann es Schöneres geben zur Weihnachtszeit? Während es sonst häufig heißt, Kinder haben zu schweigen, wenn sich Erwachsene äußern, ist es beim Weihnachtskonzert genau umgekehrt. Hier lauschen die Großen gerne den Kleinen und sind verzaubert, wenn von irgendwo eine Flöte erklingt. Ronkartz entwickelte ein genaues Gespür für die Stimmung eines Konzertes, das ganz darauf setzte, alle einzubeziehen. Wo sonst kommt schon der Besucher so zu seinem Recht? Er wird nicht nur zum Alibi fürs gemeinsame Schlusslied aufgefordert, er "darf" von Anfang an alle Refrains mitsingen. So etwas sollte mehr Nachahmungen finden. Kommen wir aber zunächst auf die Mitwirkenden. Da ist in erster Linie der Kinderchor mit kleinen Sängerinnen und Sängern aus Oberbruch, Eschweiler, Dremmen und Kempen zu nennen. Dazu kommen der einst so stattliche, inzwischen aber sehr geschrumpfte Kirchenchor von St. Andreas, die Flötengruppe vom Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler, bestehend aus Rebecca und Vanessa Lenzen bzw. Karin Brudermanns, die sich sehr gut einzufügen verstand, dann die Instrumentalgruppe aus Nadine Gebbing, Ernst Schumann, beide Violine, Michael Lowis, Querflöte. Er wie auch Nadine Gebbing, die auch den Part Gesangssoli versah, hatten neben dem Gesamtleiter Ronkartz wegen Dauereinsatzes die größte Bürde zu tragen, ohne "schlapp" zu machen, zumal kurzfristig die zweite Flötistin Mechthild Eitel wegen Erkrankung ausfiel. Die Lieder kulminierten alle um den Festkreis und beachteten auch das Gebot der Altersgemäßheit. Besondere Wirkung ging auch von der Festmusik aus. Sie kam von keinem Geringeren als Händel, dessen Feuerwerksmusik immer mehr zur Weihnachtsmusik wurde. Ob die Bourée, eigentlich ein Tanz aus der Auvergne, die Menuette, vor allem "La paix" - sie sind dafür wie geschaffen und für das Ensemble ein echter Höhepunkt. Heute kommt es darauf an, Altes und Neues im Lied zu verbinden. Mit der Adventskantate Lichter der Hoffnung für Chor und Solistin (Nadine Gebbing) von Klaus Heizmann gelang das perfekt, steht er doch im Ruf eines überzeugenden Gegenwartskomponisten mit Worten wie Werken, was dann auch der Chor für sich in Anspruch nahm. Darunter mischten sich die altvertrauten Weisen mit betonter Hinwendung zum Ave an Maria, eine erste Bewährungsprobe für die junge Solistin. Im Aufbau glich die Veranstaltung einer feierlichen Prozession zum Fest, an dessen Ende das spanische "Feliz navidad" (Kinderchor), "Wünsche zur Weihnachtszeit" (Kirchenchor) standen und als gemeinsames Lied "Macht hoch die Tür". 20 Einzelbeiträge wurden erreicht. Sie alle sprachen sowohl für die Ausführenden wie für sich. Mit dieser neuen Form eines Adventskonzertes gelingt es dem Eschweiler Chor immer besser, eine zeitgemäße Form interaktiven Singens zu finden, die nach dem Besuchsergebnis auch sicher ankommt. (sche)


Sa, 10. Okt. 2009 Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 19

Neues Spielgerät für die Grundschüler in Heinsberg-Grebben

über ein neues Spielgerät auf ihrem Schulgelände freuen sich Kinder und Lehrer der Grundschule in Heinsberg-Grebben, allen voran das Schulleiter-Team mit Gertrud Schlömer (r.), Ernst Jansen (l.) und Susanne Giernalczyk. Möglich gemacht hat die Errungenschaft eine Spende des Fördervereins in Höhe von 7500 Euro. Aufgestellt wurde die Spiellandschaft von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes. Beim Schulfest durften die 125 Kinder der Schule und ihre Geschwister die feuerverzinkte Stahlkonstruktion mit Leiter, Netzen, Brücke, Rutsche und Kletterwand erstmals offiziell erobern.

Fördervereinsvorsitzender Frank Fiegen (3. v. r.) durchschnitt mit seiner Tochter Alexandra (8) symbolisch das Band mit der dicken roten Schleife, die um die Kletterwand herum befestigt war. Die Pfarrer Hans Schmitz (2. v. l.) und Günter Rosenkranz (2. v. r.) segneten die Spielstätte. In einem Sponsorenlauf trugen die Kinder während des Schulfestes weitere Spenden zusammen, womit neue Fußballtore und Balancierstangen sowie Requisiten für das Schultheater angeschafft werden sollen. Foto: Wolters


Fr, 9. Okt. 2009 Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 16

Die Schützenfrauen gewinnen das Schießsportturnier
Die größte Treffsicherheit in Grebben bewiesen. 20. Auflage der Dorfmeisterschaft. Auch der Pastor hat ein gutes Auge.

Heinsberg-Grebben. Die vereinigten Schützen Hülhoven, Grebben, Eschweiler staunten nicht schlecht: Die Schützenfrauen bewiesen bei der 20. Auflage des Schießsportturniers der Lambertus- Schützenbruderschaft die größte Treffsicherheit. Auf dem Schießstand in der Alten Schule Grebben fand dieses Schießturnier der Ortsvereine statt, 17 Mannschaften hatten im Vorfeld gemeldet und schossen zwei Tage lang um die Wette. Dieses Schießturnier hat sich im Laufe der Zeit mehr und mehr zum Volksfest entwickelt, auch diesmal traf sich die Dorfgemeinschaft zur gemütlichen Runde in der Alten Schule. Tradition ist auch der gemeinsame Besuch der Schützenmesse in der Pfarrkirche St. Andreas Eschweiler, nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen wurde es dann ernst und die Damen machten "ernst". Sie hatten bereits am Vortage gut vorgelegt, zeigten auch am zweiten Tage ein gutes Auge und erreichten am Ende 340 Punkte, damit hielten die Frauen alle übrigen Mannschaften in Reichweite. Edith Gülpen, Elisabeth Knoben, Marlies Heller und Käthe Nießen zeigten sich konstant in den Ergebnissen, wurden ganz überlegen Sieger dieser 20. Meisterschaft. Generell waren es die Damen, die den Ton angaben, denn neben Käthe Nießen vom Siegerteam schaffte auch Karoline Meyer mit 40 Ringen die magische Zahl, wobei Pastor Hans Schmitz (Team Himmelsstürmer) mit 39 Ringen allerdings auch ein gutes Auge bewies. Zweiter in der Mannschaftswertung wurde Team VSmK1 mit Karoline Meyer, Roman Rogala, Frank Leckner und Peter Mörsheim mit 327 Punkten. Dritter wurde Team Gut mit Josef Nießen, Hanjo Heller, Heinz Giesen und Hans Josef Lowis (324). Die weiteren Platzierungen der ersten Zehn: 4. Ralley-Freunde Heinsberg (321, Sieger im Stechen), 5. Schützen (321), 6. Männerballett (315), 7. Kampstraße Mitte 1 (311), 8. Kichererbsen (310), 9. Himmelsstürmer (309), 10. VSmK (305). In der Einzelwertung (rund 100 Teilnehmer) siegte bei den Frauen Edith Gülpen mit 115 Punkten vor Käthe Nießen (113) und Elisabeth Knoben (108 Sieger im Stechen gegen Marlies Heller, Karoline Meyer und Resi Hilgers). Spannender Kampf In der Herrenwertung wurde Willi Knoben mit 111 Punkten Erster. Spannend war der Kampf um die nächsten Plätze. Josef Nießen (2.) setzte sich im Stechen gegen Jürgen Buchkremer (3.) und Roman Rogala durch, alle drei hatten 110 Punkte wobei Roman Rogala unglücklicher Vierter wurde. (agsb)


Do, 9. Jul. 2009 Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 22

Ein Kaisergruß vom Traktor aus!
Schützen feiern prachtvolle Kirmes mit Kaiserpaar Hans-Josef Lowis und Rosi Tetz. Kölsche Nacht, Festzug und Bälle in der Dreidörfergemeinschaft.

Heinsberg-Grebben. Die St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Hülhoven-Grebben-Eschweiler feierte ein würdiges Kaiserfest. Hans-Josef Lowis, langjähriger Präsident der Bruderschaft, traf 2009 nach 2005 und 1997 beim Königsvogelschuss zum dritten Mal ins Schwarze und errang damit die Kaiserwürde. Die drei Ortschaften präsentierten sich zum Fest in festlicher Kirmespracht, sogar Petrus ließ die Sonne lachen. Zum Auftakt des Kaiserfest zu Ehren von Kaiserpaar Hans Josef Lowis und Rosi Tetz gab es eine Kölsche Nacht. Der Kaiserball unter den Klängen der Band "Nation 4" war der nächste Höhepunkt, ehe am Sonntag der große Festzug Pracht in die Dreidörfergemeinschaft brachte. An der einstigen Mehrzweckhalle hatten sich hunderte Gäste eingefunden und verfolgten nach dem Festzug die Parade. Neben dem Kaiserpaar standen Jungprinz Christian Caron und Begleiterin Jessica Cremer, Schülerprinzessin Frederike Rütten in Begleitung von Anne Brudermanns und Laura Delaheye im Mittelpunkt. Mit Musik des Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler startete die Parade. Dabei gab es oft Szenenapplaus, einige Schützen beherrschen einen exzellenten Paradeschritt. Die Bruderschaften Oberbruch, Schafhausen, Dremmen und Uetterath sowie der Musikverein Birgden und das Trommler- und Pfeiferkorps Gangelt waren mit von der Partie. Hier und da wurde auch geschmunzelt. So wie beim Knirps mit Namensschild der Bruderschaft Dremmen. Er genoss seinen Gang, war aber zu langsam und die Schützenoffiziere mit ihren Säbeln mussten ihn hin und wieder leicht "kitzeln", damit er seinen Schritt beschleunigte. Für Applaus sorgten die Freunde des Kaisers, die mit ihren Traktoren im Festzug teilnahmen. "Führer Landwirt, heute Kaiser", hieß es auf einigen Plakaten, die die Traktoren zierten. Und auch der Kaisergruß auf dem Traktor war gekonnt. Das traditionelle Fahnenschwenken lockte anschließend auf dem Festplatz viele Gäste an. Die Spielmannsleute zogen am Kirmesmontag in aller früh durch die Orte, weckte zum Familienfrühstück im Festzelt. Am Nachmittag spielte der Musik-Express zum Klompeball auf und markierte damit den glanzvollen Abschluss des Kaiserfestes. (agsb)

Kaisergruß per Traktor: Die Freunde der Majestäten der St.-Lambertus-Schützen Hülhoven, Grebben, Eschweiler sorgten für einen besonderen Anstrich von Festzug und Parade. Foto: agsb


Fr, 5. Jun. 2009 Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 16

Pfarrer Schmitz jubelt: Wir haben einen Kaiser!
Präsident Heinz-Josef Lowis siegt nach 1997 und 2005 zum dritten Mal beim Vogelschuss der Lambertus-Bruderschaft Hülhoven-Grebben-Eschweiler. Erst nach 401 Schuss kapituliert der zähe Königsvogel. Prinz ist Christian Caron.

Heinsberg-Hülhoven. "Wir haben einen Kaiser", griff Pfarrer Hans Schmitz beim Vogelschuss der St.- Lambertus-Schützenbruderschaft Hülhoven-Grebben-Eschweiler ganz spontan auf dem Schulhof der ehemaligen Hülhovener Schule zum Mikrofron, als Präsident Heinz-Josef Lowis nach rund vierstündigem Kampf mit dem Holzvogel auch noch den allerletzten Rest von der Stange geholt hatte. Dann setzte auch schon der Ansturm der Gratulanten ein. "Das war ein zähes Biest", so auch der Kommentar von Franz-Josef Brudermanns, dem stellvertretenden Präsidenten, der bis dato im wahrsten Sinne des Wortes Schützenhilfe geleistet hatte, unterstützt von Ortsvorsteher Willi Schmitz. 401 Schuss hatte der Schießmeister gezählt und es mangelte auch nicht an Treffern, ehe der Königsvogel schließlich kapitulierte. Nach 1997 und 2005 trägt Heinz-Josef Lowis zum dritten Mal das Königssilber und wird auch diesmal wieder von Rosie Tetz als Schützenkönigin begleitet, die unter den Zuschauern weilte und ebenfalls bereits von Gratulanten umringt war, noch bevor die offizielle Silberübergabe erfolgte. Stellvertretender Präsident Franz-Josef Brudermanns, dem nun diese Aufgabe zufiel, versäumte es nicht, sich zuvor beim scheidenden König Heinz Giesen und Königin Hedi für die erfolgreiche Regentschaft zu bedanken und überreichte der Königin als Dankeschön ebenfalls einen Blumenstrauß. Mit Schülerprinzessin Friederike Rütten, die sich mit 27 Ringen ihr Silber sicherte, und Prinz Christian Caron, dem 138 Ringe zum Titel verhalfen, hat auch die Schützenjugend der Bruderschaft neue Repräsentanten. Der Prinz wird von Jessica Cremer begleitet, Andreas Carduck und Christoph Marohn wählte er zu Adjutanten. Aus dem Wettbewerb um den Wanderpokal der Exkönige mit 18 Bewerbern ging Ehrenpräsident Fritz Hensen hervor, für dessen Gattin die Schützen ebenfalls einen Blumenstrauß bereithielten. Mit Präsident Heinz-Josef Lowis und Rosie Tetz als Kaiserpaar wird das Schützenjahr 2009 garantiert eine gelungene Generalprobe für das Jubiläumsjahr 2010, im dem die St.-Lambertus-Schützen ihr 175-jähriges Bestehen feiern. (ej)

In diesem Jahr wird die Kirmes der St.-Lambertus Schützen mit Heinz-Josef Lowis und Rosie Tetz als Silberträger, hier eingerahmt von den weiteren Majestäten, zum Kaiserfest. Foto: Jennes


Mi, 27. Mai 2009 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 14

Gemeinsam geht alles besser

Verein Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg feiert Zehnjähriges Heinsberg. Der Kontakt und damit das Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten ist für Karl Meyer, Vorsitzender des Vereins Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg, das wohl wichtigste Anlagen des Vereins. Mit einem gelungenen zweitägigen Sommerfest feierte der Verein an der ehemaligen Hülhovener Schule sein zehnjähriges Bestehen, über das Beigeordneter Wolfgang Dieder die Schirmherrschaft übernommen hatte. Als untrügliches Zeichen dafür, dass eine Organisation einen erfolgreichen Weg gegangen ist, wertete Dieder in seiner Festansprache das zehnjährige Bestehen des Vereins und erinnerte an die Anfänge. Es begann damit, dass Karl Mayer 1989 an einem nicht operablen Bandscheibenvorfall erkrankte, der ihn letztlich in den Rollstuhl zwang. Der Kontakt zu Alois Barion, der ebenfalls auf den Rollstuhl angewiesen ist, führte 1989 zu Gründung des Vereins in der Erkenntnis "Gemeinsam geht alles besser". Zu den Mitbegründern des Vereins gehören Karl Mayers Ehefrau Karoline und Leo Barion. Rund 30 Mitglieder besuchen regelmäßig die Treffen des Vereins. Besonders hob Dieder die vereinsinterne Integrationsarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten heraus. Dem Verein gehören fünf Rollstuhlfahrer und ein erblindetes Mitglied an. Zu den weiteren Mitgliedern gehören neben "gesunden" Familienangehörigen auch solche, die erkannt haben, wie wichtig Integration im Sinne ihres Vereins ist, stellte der Schirmherr heraus. Helfend engagierte sich der Verein in der Vergangenheit bereits in der Türkei, in Weißrussland und Kasachstan. Durch engagierte öffentlichkeitsarbeit habe man erreicht, dass in der Bevölkerung und bei den Behörden mehr Verständnis für den Umgang mit Körperbehinderten bestehe. So sollte auch das Jubiläumsfest dazu dienen, Barrieren zwischen nichtbehinderten und behinderten Menschen abzubauen und auf die alltäglichen Belange der Behinderten hinzuweisen, so der Wunsch des Schirmherrn. Als Gästen des kleinen offiziellen Festaktes zum Auftakt des Jubiläums gehörten auch Landtagsabgeordneter Bernd Krückel und Ortsvorsteher Willi Schmitz. Der Ortsvorsteher ergriff ebenfalls das Wort, um dem Verein für sein Engagement zu danken. (ej)

Karl Mayer (l.) und Alois Barion gründeten mit Karoline Mayer und Leo Barion vor zehn Jahren den Verein Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg: Schirmherrn Wolfgang Dieder (Mitte), MdL Bernd Krückel (r.) und Ortsvorsteher Willi Schmitz (l.) gratulierten. Foto: Jennes


Mo, 04. Mai 2009 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 11

Maibaumdiebe bekennen sich öffentlich zu ihrer Tat

Vor 30 Jahren verübt. Beginn einer Freundschaft.
Heinsberg-Hülhoven. "Jetzt ist es 30 Jahre her, seitdem wir diese Tat begangen haben", bekannte Wolfgang Burggräf als einer der zwölf Maidiebe aus Hülhoven, die damals in der Mainacht in Dremmen den Maibaum entwendeten, um ihn nach Hülhoven zu bringen, das bis dahin ohne Maibaum war. "Einige dieser zwölf Leute sind heute noch auf der Flucht und hoffen auf Verjährung, einige erkenne ich aber hier auf dem Platz", scherzte er beim Maibaumaufstellen des Ortsrings der Drei-Dörfergemeinschaft Hülhoven-Grebben-Eschweiler an der alten Hülhovener Schule, das in diesem Jahr ganz im Zeichen der "Maidiebe" stand. Deren "Vereinswappen", von Gaby Plum entworfen, ziert nun auch den mit den Wappen der übrigen Ortsvereine geschmückten Maibaum in Hülhoven. "1979 trafen wir uns, wie fast jedes Jahr, bei der Familie Esser und heckten den Plan aus, diese Aktion zu starten", blickte Burggräf noch einmal zurück. Der in Dremmen entwendete Maibaum wurde dann am Kriegerehrenmal in Hülhoven aufgestellt. Nachdem der Diebstahl in Dremmen entdeckt worden war und auch klar war, wo der Maibaum abgeblieben war, machten sich die Dremmener Ortsvereine mit Musikbegleitung auf den Weg, um den Maibaum wieder zurück zu holen. Statt des Maibaums stellten sie zum Entsetzen der Maidiebe, die das Geschehen aus sicherer Entfernung beobachteten, eine Bohnenstange auf. Doch es dauerte nicht lange, da kehrte der gestohlene Maibaum als Geschenk der Dremmener Bevölkerung ganz offiziell zurück nach Hülhoven. Dies war zugleich der Beginn einer Freundschaft zwischen den

30 Jahre nach dem Maibaubaumdiebstahl vereinten sich einige der "Maidiebe" mit Wolfgang Burgraef (3.v. rechts), Heinz Zeiten (2.v. links) und Ortsringvorsitzender Michael Lowis (links) unter dem Hülhovener Maibaum, der diesmal nicht geklaut war. Foto Jennes

Dorfgemeinschaften, die in den vergangenen Jahren gepflegt wurde. Heinz Zeitzen, gebürtiger Hülhovener und inzwischen in Dremmen lebend, beleuchtete das Geschehen aus Dremmener Sicht und bestätigte ebenfalls die "schönen gemeinsamen Stunden", für die der Maibaumdiebstahl in den vergangenen drei Jahrzehnten Anlass war. So war es eigentlich der Maibaumdiebstahl vor 30 Jahren, der Hülhoven nun Jahr für Jahr einen eigenen Maibaum und das zugehörige Maifest beschert. (ej)


Mi, 15. Apr. 2009

Herzliche Einladung zur Maifeier

Der Ortsring lädt alle Einwohner von Eschweiler, Grebben und Hülhoven zu einem gemütlichen Beisammensein mit Getränken, Suppe, Würstchen und Kartoffelsalat zu günstigen Preisen herzlich ein.

Wann: 1. Mai 2009, 11.00 Uhr
Wo: Alte Schule Hülhoven
Was: Aufstellen des Maibaums
Wer: Alle Mitgliedsvereine des Ortsrings

Dreißig Jahre ist es nun her, dass eine Gruppe von Junggesellen aus unseren Ortschaften in der Mainacht den Maibaum an der Kirche in Dremmen gestohlen hat, den sie dann neben dem Kriegerdenkmal in Hülhoven aufstellte. Am nächsten Morgen holten die Dremmener zwar mit Mistgabeln bewaffnet, aber gut gelaunt in Begleitung des Musikvereins ihren Maibaum wieder zurück. So war die Mainacht 1979 der Beginn der Maitradition mit dem Aufstellen des Maibaums und den Maifesten auf Haus Hülhoven. Diese Tradition wird jetzt durch den Ortsring seit drei Jahren an der Alten Schule fortgesetzt. Aus diesem Grunde ziert das Schild der Maidiebe unseren neuen Maibaum mit den Vereinswappen an oberster Stelle. Das von Gabi Plum entworfene Bild zeigt die jungen Leute mit dem gestohlenen Maibaum zu nächtlicher Stunde vor der Dremmener Pfarrkirche. Wir haben die Maidiebe zu unserem Maifest eingeladen und freuen uns, wenn wir möglichst viele von ihnen dort begrüßen dürfen. Es ist doch schön mitzuerleben, wie aus einem Jugendstreich eine neue Tradition enstehen kann!  


Di, 17. Feb. 2009 / Heinsberger Zeitung / Karneval / Seite 18

"Bühne frei" für den zauberhaften Nachwuchs in der neuen Halle

Frauengemeinschaft Grebben-Hülhoven-Eschweiler lädt ein. Tolle Schwarzlicht-Show mit tanzenden Flamingos. Aus Karken kommen Hollandmädels.

Heinsberg-Grebben. "Ob alt, ob jung, wir feiern heiter in der neuen Halle weiter!" lautete in diesem Jahr das Motto der katholischen Frauengemeinschaft Grebben-Hülhoven-Eschweiler, die mit ihrer Karnevalssitzung zum ersten Mal in der neuen Mehrzweckhalle zu Gast war. In ein richtig volles Haus blickte Sitzungspräsidentin Petra Jütten bei der Eröffnung, die musikalisch vom Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler gestaltet wurde. Eine neue Bühnendekoration und die farbenfroh geschmückte Halle boten den richtigen Rahmen für ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die Brööker Waaterratte mit Prinz Toni II und Prinzessin Renate (Liska) gleich als erste Gäste willkommen geheißen wurden. Mit viel Witz und Humor stellte Präsident Helmut Frenken seine Rattentruppe vor, und die war mehr als stattlich. Neben dem Elferrat als Hofstaat hatte das Prinzenpaar auch noch die Tanzgarde, Tanzmariechen Kerstin Hermanns und die Showtanzgruppen "Next Generation" sowie "Masquerade" mit nach Grebben gebracht. Mit einem Orden und einem "Briefumschlag" bedankte sich Präsidentin Petra Jütten, bevor die Oberbrucher von der Bühne zogen, um als Gäste im Publikum Platz zu nehmen. Bühne frei hieß es dann für den zauberhaften Nachwuchs der Frauengemeinschaft, die Kindertanzgruppe, auf die man in der Dreidörfergemeinschaft besonders stolz ist. Unter der Leitung von Elli Fiegen, Silke Meyer und Beate Vraetz kamen sie als Eskimos auf die Bühne und wurden für ihre Darbietung vom Publikum gefeiert. Nur die Köpfe von Astrid Esser, Elsbeth Schramm, Marlie Jütten, Gerda Lenzen, Elisabeth Simons und Marlies Küsters waren zu sehen, die als Karnevalsgruppe "Dörpsfraulüh" zunächst mit einem heiteren "Hallengeplänkel" und nach der Pause dann noch einmal mit dem "Pflaumenbaum" die Stimmung anheizten. Als "tanzende Flamingos" stand die Karnevalsgruppe zu vorgerückter Stunde mit einer toller Schwarzlicht-Show dann sogar noch ein drittes Mal auf der Bühne. Den Humortest bestanden auch in diesem Jahr wiederum die Pfarrer beiden Konfessionen, nachdem die Sitzungspräsidentin Hans Schmitz und Günter Rosenkranz auf die Bühne gebeten hatte, um ein paar Grußworte an ihre hier schon ganz närrischen Gemeindemitglieder zu richten. Eine Premiere feierten Traudel Esser, Monika Borges, Brigtte Reiners-Keldungs, Andrea Schibul, Beate Vraetz, Silke Maier, Elli Fiegen und Tanja Kolar, die als "Mädels vom Lande" mit einem musikalischen Potpourri die Stimmung kräftig anheizten. Als "armes Licht" bewies Petra Jütten auch ihre Qualitäten als Büttenrednerin. Sie schlüpfte dabei in die Rolle einer Straßenlaterne, die vieles gesehen und erlebt hatte und darüber berichtete. In Piraten hatte sich in diesem Jahr das Männerballett mit Konrad Lanzen, Markus Brettschneider, Karl-Heinz Grimm, Hans-Josef Lowis, Josef Kremers, Berthold Nolte, Hans Uedelhoven, Olli Ollmanns, Frank Fiegen, Thomas Meier und Karsten Vraetz verwandelt. Beine gemacht hatte den Piraten Ute Lenzen als Trainerin, so dass die Gäste einen tollen Auftritt erlebten. Dies galt auch für die Showtanzgruppe "Inkognito", die aus Karken angereist war und als Hollandmädels begeisterten. Einen Blick zurück in das Dorfgeschehen der letzten Jahren warfen Silvia Udelhoven, Hedi Giesen und Lydia Lowis, die als Tratsch-tanten noch einmal die Höhepunkte des Dorflebens in humorvoller Weise servierten. Dafür dass die Stimmung zu keiner Zeit abkühlte, sorgten wieder die Flamingoboys als Sitzungskapelle. Zum Finale holte Hoppeditz Heike Schmitz noch einmal alle Aktiven auf die Bühne und KFG-Sprecherin Marlies Jütten nutzte das tolle Abschlussbild, sich bei allen Mitwirkenden auf der Bühne und hinter den Kulissen für einen gelungenen Abend zu bedanken. (ej)