Ortsring Eschweiler Grebben Hülhoven e.V.


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Ortsring Eschweiler Grebben Hülhoven e.V.
Do, 18. Dez. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 20

Der Duft des Glühweins durchzieht die Andreas-Kirche

Offenes Singen mit dem Kirchenchor Eschweiler und dem Kinderchor St. Aloysius Oberbruch. Veränderte Gewohnheiten.

Heinsberg-Eschweiler. "Wir warten auf das Christkind" war das Offene Singen im Advent des St.- Andreas-Kirchenchores in der Kirche betitelt, wobei die Kinder besonders im Mittelpunkt standen. Während sie im Forum zahlreich vertreten waren, fehlten so einige im Kinderchor St. Aloysius Oberbruch. Da auch keine Entschuldigung vorlag, war Jakob Ronkartz enttäuscht, hatte man doch nicht wenig Mühe auf die Vorbereitung verwandt. Auch der veranstaltende Kirchenchor setzte nicht wenig Hoffnung darauf und auf die veränderten Gewohnheiten, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Bestätigt sah er sich in der großen Zahl der Besucher, klein und groß, die in vielen Einzeletappen, 17 an der Zahl, gesanglich an das Fest heran geführt wurden. Der Chor verfolgte auch eine Nebenabsicht. Er ist von mehr als 50 Mitglieder auf knapp unter 30 gesunken, Zeit zum Handeln und sich um Nachwuchs zu bemühen. Erlaubt ist, was gefällt, dies gilt vor allem für jüngere Aspiranten, die Distanz nicht mögen, Weihrauch eher verachten und mehr auf Spontanität und Lockerheit setzen. Darum schien sich Offenes Singen geradezu anzubieten. Es ist nicht zum Zuhören, sondern zum Mittun und Mitsingen, während im übrigen der Duft des Glühweins die Kirche zu durchziehen begann. Früher waren diese unprogrammierten Gesangsformen sehr populär. Auch hier gefiel es allgemein. Fortsetzung folgt? Jakob Ronkartz wollte sich noch nicht dazu verbindlich äußern. Dafür war man im Chor begeistert. Als die Kinder am Schluss Lichter hinaus trugen und besangen, hatte man die Gewissheit, dass das Singen allgemein sehr gut angekommen ist. "Wir sagen euch an!", so hieß es am Anfang aus dem Mund der beiden Chöre, während der Refrain von allen gesungen wurde. "Macht hoch die Tür!" war für alle, "Es werde hell auf der Erde" für den Chor. Bei "Licht der Liebe" wurden die Rollen des Vor- und Nachsingens wieder übernommen. Die Zeit der Ruhe und Stille "genossen" alle. "Macht die Türen auf", insistierte wieder der Chor, und die Gemeinde antwortete mit dem Refrain. "Weihnachten ist nicht mehr weit", konstatierte der Kinderchor. So ging es weiter. Es folgten die bekannten Weihnachtslieder mit verteilten Rollen. Die Zeit verrann wie im Flug. Trotzdem blieb man bei einer guten Stunde Dauer, um namentlich den Kindern nicht den Spaß zu verderben. Die hallige einschiffige St.-Andreas-Kirche bot einen vorzüglichen Resonanzraum, je mehr man sich dem Ende näherte. Es gab auch Solisten, die das Singen untermauerten beziehungsweise überhöhten. Dafür sorgten Jakob Ronkartz am Keyboard, Michael Lowis und Mechthild Eitel, beide Querflöte. (sche)


Sa, 06. Dez. 2008 / WDR.DE

Das sechste Türchen - MEDIATHEK regional - WDR.de

"6" - im Kreis Heinsberg? Gibt es doch!
Advents-Kalender-Reporter Christian Dassel ist in Grebben fündig geworden. Hinter der Tür des Hotelzimmers Nr. "6" fand er einen Tänzer, organisierte eine Kapelle - und schon ging die Post ab!
Ein Beitrag von Christian Dassel

Hier geht's zum Video


November 2008

Ortsring gibt eine Druckausgabe der Schulchronik heraus

Große Resonanz fand die Veröffentlichung der Schulchronik der Volksschule Hülhoven auf der Internetseite des Ortsrings. Die Chronik berichtet über das Geschehen in der Schule, und schildert viele Begebenheiten aus unseren Dörfern und den Kirchengemeinden. Der erste Band wurde 1863, der zweite Band am 1. April 1927 und der dritte Band am 31. März 1965 begonnen. Wir haben uns nun entschlossen, eine gedruckte Ausgabe der über 200 Seiten starken Chronik zu erstellen. Mehrere Klassenfotos wurden noch hinzugefügt. Das Buch ist nur auf Vorbestellung, die wir bis zum 15. November 2008 entgegennehmen, erhältlich. Die Kosten betragen 15 Euro. Die Auslieferung erfolgt Anfang Dezember.
Wenn Sie eine Schulchronik bestellen möchten, können Sie den ausgefüllten Bestellzettel bei Richard Buchkremer oder Michael Lowis in den Briefkasten werfen oder zusenden.


Fr, 17. Okt. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 17

Hochspannung auf dem Schießstand

TKE 3 siegt im Mannschaftswettkampf. Roman Rogalla auf Platz eins im Einzel. Heinsberg-Hülhoven. Mit dem Sieg der dritten Mannschaft des Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler endete das 19. Schießturnier der Ortsvereine, das zwei Tage lang auf dem Schießstand der St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Hülhoven-Grebben-Eschweiler in der alten Hülhovener Schule für Spannung sorgte. Mit 328 Ringen waren Matthias Rongen, Dirk Salden, Johannes Rongen und Rebecca Sonntag als TKE 3 nicht zu schlagen. Platz zwei ging an die Schützenfrauen mit 325 Ringen, Platz drei an die Himmelsstürmer, 319 Ringe, gefolgt von Schützen, Versehrtensportgemeinschaft III und I, TKE 1, Fahnenschwenker, Cut, Männerballett, Kichererbsen II. Insgesamt beteiligten sich 21 Teams , darunter auch der Kirchenchor, "Schwarze Teufel", die Frauengemeinschaft und der Ortsring, der das Schlusslicht der Tabelle bildete, am Turnier. 51 Einzelschützen kämpften darüber hinaus um den Sieg, den Roman Rogalla erst nach dem Ausschießen mit Schießmeister Heinz-Josef Florack zu seinen Gunsten entschied. Den dritten Platz belegte Herbert Gülpen. Die drei Erstplatzierten wiesen nach den drei Durchgängen des Wettbewerbs mit 112 Ringen die gleiche Ringzahl auf. Auch in der Damenwertung, in der 31 Starterinnen ihre Zielsicherheit unter Beweis stellten, musste ein Ausschießen die Entscheidung bringen. Hier gewann Edith Gülpen gegen Katrin Brudermanns, nachdem beide mit 111 Ringen die drei Wettbewerbsdurchgänge beendet hatten. Platz drei ging an Rebecca Sonntag. Mit Schützenkönig Heinz Giesen nahm Präsident Hans-Josef Lowis die Siegerehrung vor. (ej)


Sa, 6. Sep. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 15

Neues Herz der Drei-Dörfer-Gemeinschaft

Turnhalle an der Grebbener Grundschule wird offiziell eröffnet. Künftig ein Treffpunkt für Sport- und Kulturveranstaltungen. Heinsberg-Grebben. "Voll cool" beurteilten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Grebben ihre neue Turnhalle nach der ersten Turnstunde, wie Gertrud Schlömer von der Schulleitung den Gästen bei der offiziellen Eröffnung in dieser Woche verriet. Doch nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrer sind begeistert, denn die Ausstattung ist außergewöhnlich, hob sie hervor. "Für uns alle ist ein Traum, der scheinbar in weiter Ferne lag, in Erfüllung gegangen", dankte sie der Stadt Heinsberg als Schulträger. Die Stadt habe in den vergangenen Jahren viel in die Schule und deren Betreuungsangebot als offene Gemeinschaftsschule investiert. "Die neue Turnhalle ist nun das I-Tüpfelchen". Nach nur rund zehnmonatiger Bauzeit, begonnen wurde am 1. August 2007 und die Abnahme erfolgte am 14. Mai 2008, wurde die Halle nun eingeweiht. Bürgermeister Josef Offergeld nannte zum neuen Grebbener Schmuckstück einige Zahlen. So wurden 873 qm bei der Errichtung der neuen schmucken Halle, deren Außenfassade in leuchtendem Gelb mit blau abgesetzten Fenstern und Türen ein Blickfang ist, überbaut. Die Halle hat eine Nutzfläche von insgesamt 772 qm, wobei auf den Turnhallenbereich 405 qm entfallen. Der Baukörper hat einen umbauten Raum von 5.500 cbm. Für die gesamte Baumaßnahmen einschließlich des Abrisses der alten Halle wurden im Haushalt der Stadt Heinsberg 1,5 Millionen Euro bereitgestellt. Dazu kamen noch einmal weitere 120 000 Euro für die Einrichtung. Entworfen wurde der Bau von Dipl. Ing. Karl-Heinz Clahsen vom Planungsamt der Stadt Heinsberg, dem auch die Bauleitung oblag. Ihm, aber auch allen weiteren am Projekt Beteiligten, so dem Ingenieurbüro Josef Speis aus Hülhoven für die Tragwerksplanung und dem Büro Bösl aus Geilenkirchen für die Haustechnik, sowie den Handwerkern dankte Bürgermeister Offergeld für die geleistete Arbeit. Die als Generalunternehmer nach der Ausschreibung beauftragte die Firma Schneider aus Stimpfach in Baden-Württemberg hatte einen Teil der Gewerke an Heinsberger Firmen als Nachunternehmer vergeben, wie Offergeld ausführte. Eingeschlossen waren in diesen Dank auch die zahlreichen Helfer, die auf Initiative von Ortsringvorsitzendem Michael Lowis im Vorfeld der Baumaßnahme die Dachziegel des später abgerissenen Traktes der Grundschule abtrugen und damit für die Wiederverwendung an der alten Schule Hülhoven sorgten. "Ein Gebäude wie dieses muss mit Leben erfüllt werden", wandte er sich auch an die durch Abordnungen vertretenen Ortsvereine, denen die neue Halle künftig als Treffpunkt und Gemeinschaftseinrichtung für Sportveranstaltungen und sonstige kulturelle Ereignisse dienen wird. Wunsch für die Zukunft Vom "neuen Ambiente für Sport- und Kulturveranstaltungen" sprach Ortsvorsteher Willi Schmitz. "Ich hoffe, dass das neue Herz der Dorfgemeinschaft schnell zu schlagen beginnt", war sein Wunsch für die Zukunft. Mit einem Gedicht, einem Vortrag der Blockflötengruppe sowie einem Tanz bereicherten die Schulkinder das Festprogramm, das musikalisch vom Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler umrahmt wurde. Gemeinsam nahmen Pastor Hans Schmitz für die katholische Gemeinde und Pfarrer Günter Rosenkranz für die evangelisch Gemeinde die ökumenische Einweihung vor und segneten die Halle, für die sie wünschten, dass sie zum Mittelpunkt der Drei-Dörfer-Gemeinschaft werden möge. Sie segneten außerdem das aus der alten Grebbener Mehrzweckhalle stammende Kreuz, das nun in den neuen Räumlichkeiten einen Platz gefunden hat. (ej)


Mi, 3. Sep. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 16

Spielleute jubeln auf der Bühne im Einklang

Gelungenes 20. Stadtmusikfest zum 80. Geburtstag des Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler. Korps aus Montfort siegt bei den Wertungsspielen. Heinsberg-Eschweiler. Viel Musik, viele Gäste und dazu Blau und Weiß, die Farben des Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler, und Rot-Weiß, die Stadtfarben, dominierten in Eschweiler, Hülhoven und Grebben. Mit der Ausrichtung des 20. Stadtmusikfestes zum 80. Geburtstag gestaltete das TKE nach Kölscher Nacht und Festabend den dritten Höhepunkt gemeinsam mit den Spielleuten. Insbesondere die auswärtigen und speziell die Gäste aus den Niederlanden gaben mit ihren Auftritten dem sonntäglichen Festzug mit ihren Showeinlagen und dem Bühnenspiel eine besondere Note. So war es keine wirkliche überraschung, als am Ende des Wertungsspiels TKE-Korpsführer Michael Kelleter das Ergebnis der Jury mit den Wertungsrichtern Andreas Gottert, Bundesmusikdirektor Spielleute Deutschland und P.H. Wolters, Komponist für Spielleute-Literatur, Niederlande, bekannt gab: Der Gesamtpreis aus Festzug, Korpsführerwertung und Bühnenspiel und damit der große Siegerpokal mit 319,5 von 340 möglichen Punkten ging an das Fluit Tamboerkorps Excelsior Montfort, den TKE-Vorsitzender Peter Wennmacher gemeinsam mit Schirmherr Dr. Richard NouvertnÚ, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, überreichte. Für die Montforter Spielleute gab es danach im Festzelt kein Halten mehr, und die Bühne wurde regelrecht gestürmt. Bereits in der Korpsführerwertung hatte der Monforter Korpsführer mit 114 Punkten den ersten Platz belegt, gefolgt von "Heide" Schwalmen und "Prinses Marijke" Heerlerbaan, die mit jeweils 112,5 Punkten ihre Platzierung per Losentscheid erhielten. Einen weiteren Losentscheid gab es um Platz drei für Festzug und Vorbeimarsch, wobei sich das Trommlerkorps Vorwärts Birgden mit dem vierten Platz begnügen musste. "Prinses Marijke" hatte mit ebenfalls 110,5 Punkten beim Losen Fortunas Unterstützung und kam auf Platz drei. Platz zwei ging an Montfort mit 112 Punkten und über den Sieg jubelten die Spielleute des Deutschen Meisters aus Hastenrath, die 112,4 Punkte von der Jury erhielten. In der B-Klasse des Wertungsspiels gab es mit 87,25 Punkten den ersten Platz für das Jugendcorps Birgden. Es folgten Prummern (86,25 Punkte) und Eschweiler-Kinzweiler (81). Ein weiteres Mal herrschte im Hastenrather Lager Riesenjubel, als das Korps mit 97 Punkten Sieger der A-Klasse wurde vor Swalmen (96) und Montfort (93,5). Das mit dem Freundschaftstreffen verbundene Wertungsspiel gab dem Fest eine besondere Note. Bereits der nachmittägliche Festzug, angeführt vom Trommler- und Pfeiferkorps Schafhausen als Festkorps und dem Musikverein aus Uetterath, lockte bei strahlendem Sonnenschein viele Gäste nach Eschweiler. Allein 24 Korps waren zu bewundern, nachdem am Samstag bereits sieben Korps den Festzug der Gastgeber bereichert hatten. Insbesondere der Vorbeimarsch an den Ehrengästen, zu denen auch die Majestäten der St.-Lambertus-Schützen gehörte, wurde zum Spektakel. Großen Anteil hatten daran die niederländischen Gäste, die mit ihren Showeinlagen Akzente setzten. (ej)


Di, 2. Sep. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 18

Jubiläumsverein mit 80 Jahren jung geblieben

Das Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler feiert Geburtstag. Altersdurchschnitt der Aktiven beträgt 20 Jahre. Jubilare werden beim Festabend geehrt. Heinsberg-Eschweiler. "In einem Menschenleben sind 80 Jahre bereits ein sehr schönes Alter. Blickt ein Förster jedoch im Wald auf Eiche oder Buche, so spricht er bei 80 Jahren noch von einem jungen Baumbestand", zog Schirmherr Dr. Richard NouvertnÚ beim Festabend den Vergleich zum Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler (TKE). "Sie können stolz sein auf das Erreichte" gratulierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse dem Geburtstagskind, dem er Anerkennung und Respekt zollte. "Mit 80 Jahren den Zenit erreicht und doch rüstig wie ein 20-Jähriger", so charakterisierte er in seiner Festrede das Geburtstagskind. "Kein Wunder bei einen Altersdurchschnitt der Aktiven von rund 20 Jahren", stellte er mit Blick auf die Reihen der Aktiven fest, die sich unter der Leitung von Dirigent und Korpsführer Michael Kelleter auf der Bühne präsentierten und den Festabend musikalisch gestalteten. Durch den Abend führte Rebecca Sonntag als Moderatorin. 1. Beigeordneter Wolfgang Dieder überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Stadt Heinsberg. Dieder dankte dem Verein auch dafür, dass dieser das 20. Stadtmusikfest für Spielmannszüge in Verbindung mit dem Geburtstagsfest ausrichtete. Zur Ehrung langjähriger Aktiver bat Vorsitzender Peter Wennmacher Heinz-Leo Stein, den stellvertretenden Geschäftsführer des Volksmusikerbundes, Kreisverband Heinsberg, auf die Bühne, der sich wiederum der Hilfe von Jan Schilling versicherte. Sowohl als Verbandsehrung als auch als Vereinsehrung wurden Christian Lenzen und Joshua Sonntag für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit mit bronzener Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Gold erhielten für 30 Jahre vom Verband Christioph Küpper, Wolfgang Küpper, Manfred Moll und Roland Moll. Erkrankt war leider Hans-Gerd Hölsken, der für 40 Jahre die Ehrenurkunde und Ehrennadel in Gold nachträglich erhält. Die Vereinsehrungen begannen bereits bei fünf Jahren aktiver Mitgliedschaft für Tobias Kolen, Frederike Rütten und Christina Spehl. Verhindert waren Manuel Dohmen und Luisa Fiegen. Als fördernde Mitglieder wurden Heinz Giesen, Josef Speis und Heinz Tholen mit der silbernen Vereinsnadel geehrt. Verhindert war auch Hans Esser, der seit 50 Jahren dem TKE angehört und für den der Verein die Ehrenmitgliedschaft sowie die goldene Vereinsnadel vorbereitet hatte. Urkunden für 60 Jahre Mitgliedschaft lagen für Josef Buchkremer, Peter Buchkremer, Heinz Grimmer, Willi Heitzer, Josef Hermanns, Franz-Josef Korsten, Hans Lenzen, Johann Lenzen, Klaus Lenzen, Theo Lenzen, Willi Lenzen, Jakob Moll, Peter Moll, Fritz Sieben und Hans Theißen bereit. Mit einem Glaspokal als besondere Ehrung bedankte sich Vorsitzender Peter Wenmmacher bei Richard Buchkremer, der seit 58 Jahren im Korps aktiv ist und auch an diesem Abend an den Pauken stand. Mit dem Großen Zapfenstreich fand der Festabend seinen eindrucksvollen Abschluss. (ej)


Mi, 27. Aug. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 16

Das 20. Stadtmusikfest zum 80. Geburtstag

Das Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler feiert am Wochenende in der Dreidörfergemeinschaft. Die Party startet mit der "Kölschen Nacht" und "De Räuber". Festabend mit großem Zapfenstreich, Umzüge und Wertungsspiele. Heinsberg-Eschweiler. In Verbindung mit dem 80. Geburtstag ist das Trommler- und Pfeiferkorps 1928 Eschweiler am Wochenende Gastgeber für ein Freundschaftstreffen mit Wertungsspiel und zugleich für das 20. Stadtmusikfest für Spielmannszüge. Die Schirmherrschaft hat Dr. Richard NouvertnÚ, Vize-Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, übernommen. Der 21. August 1928 ist als Gründungsdatum in der Vereinschronik festgehalten. Derzeit besteht der Verein aus 76 aktiven Musikern, von denen sich noch 19 in der Ausbildung befinden. Das TKE hat einen festen Platz im kulturellen Leben der Dreidörfergemeinschaft Hülhoven, Eschweiler, Grebben, aber auch in der Stadt Heinsberg und darüber hinaus. Ob bei heimischen und auswärtigen Konzerten, Karnevals- und Kirmesumzügen, Schützenfesten und Martinszügen oder der Gestaltung von Messfeiern, das TKE verfügt über das passende musikalische Repertoire. Dieses umfasst sowohl traditionelle Marschmusik als auch Klassik, Rock, Pop, Musicals und Melodien aus Film und Fernsehen. Unter der musikalischen Leitung von Michael Kelleter, seit 1999 Dirigent, Korpsführer, Ausbilder und Komponist für das TKE bewiesen die Spielleute ihr Können unter anderem mit dem Gewinn des NRW-Musikfestivals 2004, dem dritten Platz bei den NRW-Landesmeisterschaften 2005 und dem vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Spielmannszüge 2007. Der Vorstand mit Peter Wennmacher als Vorsitzendem, Heinz-Josef Minkenberg als Geschäftsführer, Jeffrey Read als zweitem Vorsitzenden und Irmgard Caron als Kassiererin ist zugleich Bindeglied und Motor des Vereins, der auf CD-Produktionen ebenso verweisen kann wie auf mehrtägige Konzerttourneen, mit denen der Verein zugleich zum musikalischen Botschafter für die Kreisstadt wurde. Mit dem Wiesenfest, das in diesem Jahr bereits zum 35. Mal stattfand, lockt das TKE jährlich tausende Gäste auf den Festplatz "In der Hamm", wo nun erneut gefeiert wird. Los geht die Geburtstagsparty bereits am Freitag, 29. August, wenn sich im Festzelt in der Hamm die Kölner Kultband "De Räuber" bei der "Kölschen Nacht" ein Stelldichein geben. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Mit dabei ist außerdem "Soundconvoy" sowie Uwe E. als 'ne Kölsche Jung. Am Samstag, 30. August, wird das Festprogramm um 17.15 Uhr mit Festzug und Gefallenenehrung sowie dem Festabend ab 19.20 Uhr mit Jubilarehrung fortgesetzt. Neben dem Geburtstagskind, dem Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler, wirken der Musikverein Uetterath, die St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Grebben-Hülhoven-Eschweiler und die Freiwillige Feuerwehr, Löschgruppe Oberbruch, mit, wenn es um 22.30 Uhr heißt: großer Zapfenstreich. Den musikalischen Ausklang bestreiten die "Quetschbüllsänger" aus Hastenrath. Am Sonntag, 31. August, beginnt das Programm bereits um 10 Uhr mit dem Wertungsspiel. Ab 12.30 Uhr erfolgt der Empfang der Gastvereine, um 13.45 Uhr das Abholen der Ehrengäste und um 14 Uhr der Festzug mit Parade. Um 15.15 Uhr stehen erneut Wertungs- und Bühnenspiel auf dem Programm. Für 19 Uhr ist die Siegerehrung geplant. (ej)


Di, 26. Aug. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokalsport / Seite 11

Klaus Waesch gewinnt das spannende Endspiel

130 Aktive bei den Tischtennis-Titelkämpfen Oberbruch. Vorsitzender Robert Gossens von den TTBF Oberbruch blickte auf eine gelungene Tischtennis-Stadtmeisterschaft zurück. Viele Zuschauer verfolgten die Titelkämpfe in der neuen Sporthalle Grebben. "Es mag auch das Interesse an der neuen Sporthalle hier in Grebben gewesen sein, das Zuschauerinteresse war groß", freute sich Gossens. Mehrfach gab es Szenenapplaus für tolle Ballwechsel - wie im Finale der Männer A. Hier standen sich mit Klaus Waesch und Roger Albrecht (beide TuS Porselen) zwei fast gleich starke Gegner gegenüber. Die Partie war knapp, keiner konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende gewann dann der "Abo-Sieger" Klaus Waesch. Auf hohem Niveau Insgesamt waren rund 130 Spieler im Einsatz, wobei auch die Resonanz bei den Jugendlichen sehr gut war. 23 Stadtmeister wurden ermittelt, in allen Klassen war die Beteiligung hervorragend. Viele Spieler bewarben sich in mehreren Klassen um die Meisterschaft. "Es wurde auf sehr hohem Niveau gespielt", blickte Gossens zurück. Für den Vorsitzenden des Ausrichters waren die Spiele der Männer-A-Klasse ein besonderes Ereignis. Gossens freute sich über ein sehr breites und ausgeglichenes Teilnehmerfeld. Alle sechs Tischtennisvereine aus dem Stadtgebiet hatten ihre Aktiven ins Rennen geschickt, wobei in der Mannschaftswertung der TTC Straeten mit sieben Meistertiteln Rang eins belegte. Sechs Titel verbuchte der TTC Unterbruch, Karken freute sich über fünf erste Plätze. Der TTC Karken glänzte besonders im Schülerbereich. Bei den Jugendlichen lag der TTC Unterbruch ganz vorne, bei den Mädchen und Schülern war Straeten spitze. Bei den Frauen sammelten die Spielerinnen des Ausrichters fleißig Pokale und holten vier Titel. Auf die gleiche Anzahl kommt TuS Porselen. (agsb) Die Stadtmeister Männer A, Einzel: Klaus Waesch (Porselen); Doppel: Robert Dorn/Helmut Kremers (TTC Unterbruch/TTC Karken) Männer B, Einzel: Ulrich Hollwitz (TTC Unterbruch), Doppel: David Czervan/Berthold Scheuvens (TTBF Oberbruch) Männer C, Einzel: Andreas Schaps (TTC Straeten); Doppel: Jakob Pöttgens/Andreas Schaps (TTC Straeten) Senioren A, Einzel: Klaus Waesch (TuS Porselen); Doppel Werner Weeke/Elmar Limburg (TuS Porselen) Senioren B, Einzel: Ulrich Hollwitz (TTC Unterbruch) Jugend, Einzel: Jonas Hamers (TTC Unterbruch); Doppel: Lars Jansen/Jonas Hamers (TTC Unterbruch) Schüler A, Einzel: Christoph Wallraven (TTC Karken); Doppel: Dennis Nobis/Christoph Wallraven (TTC Karken) Schüler B, Einzel: Sebastian Völl (TTC Karken); Doppel: Sebastian Völl/Marius Jöris (TTC Karken) Frauen, Einzel: Waltraud Wilms (TTBF Oberbruch); Doppel: Waltraud Wilms/Linda Ingendahl (TTBF Oberbruch) Schülerinnen, Einzel: Anne Janssen (TTC Straeten); Doppel: Anne Janssen/Bianca Schippers (TTC Straeten/TTC Unterbruch) Mädchen, Einzel: Hannah Schöngen (TTC Straeten); Doppel: Hannah Schöngen/Svenja van Oursow (TTC Straeten/TTBF Oberbruch) Mixed: Roger Albrecht/Anne Pastwa (TuS Porselen/TTC Straeten)


Do, 19. Jun. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 21

Großes Unverständnis über Tat der Vandalen

Unbekannte Täter kappen Spitzen von Birkenzweigen des Straßenschmucks. Dennoch feiert die Dreidörfer-Bruderschaft in Hülhoven, Grebben und Eschweiler ein schöne Kirmes. Heinz und Hedi Giesen verleihen Umzug Glanz. Heinsberg-Grebben. Endlich wurde der Wunsch von Schützenbruder Heinz Giesen, einmal als Schützenkönig in die Chronik seiner Heimatbruderschaft einzugehen, wahr und mit der traditionellen Jahreskirmes erfüllte er sich und seiner Frau Hedi diesen Traum. Nun stand er im schmucken Königssilber im Rampenlicht der Dreidörfer-Bruderschaft. Heinz und Hedi Giesen wurden beim sonntäglichen Festumzug von applaudierenden Zaungästen empfangen und zum festlichen Kirmesumzug abgeholt. Nachdem Hauptmann Hans-Leo Bollig das Kommando für den Festzug gegeben und die Schützen zum Präsentieren der Gewehre aufgefordert hatte, wurden die Majestäten nebst ihren Adjutanten Leo Müllenbruch und Karl-Heinz Grimm aus der Königsresidenz gespielt. Vorneweg reihten sich noch Enkelkind Pia Beckers und ihre Freundin Anna Nöthe als Blumenmädchen ein und zogen die Blicke der Besucher auf sich. Mit von der Partie waren Jugendprinz David Lenzen mit seiner Begleiterin Eva Krummen sowie die Adjutanten Joshua Sonntag und Stephan Schlebusch. Schülerprinz Kai Caron wurde begleitet von seiner Freundin Cyra Latour sowie von Lorenz Rütten und Thomas Hilgers als Adjutanten. Der majestätischen Lindwurm setzte sich nach einmaligem Abschreiten der festlich geschmückten Königsallee in Bewegung und wurde angeführt vom heimischen Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler sowie vom Musikverein Birgden. Im weiteren Verlauf folgten natürlich die Abordnungen der St.-Lambertus-Schützen wie Schwarzer Zug mit sämtlichen Ehrengästen, Grüner Zug und die Fahnenschwenker. Traditionell stand für die "Dienstältesten" der Dreidörfer-Bruderschaft ein mobiles Gefährt zur Verfügung, das sich dem feierlichen Umzug anschloss. Nach der Parade vor dem Festzelt boten die Fahnenschwenker noch einen Querschnitt aus ihrem Repertoire und zeigten trotz nasser Witterung, dass sie die Fahnen beherrschen. Schon zum Kirmesauftakt war das Festzelt Treffpunkt beim Königsball, zu dem die Kapelle "Second time" aufspielte. Vorausgegangen war der Umzug der Schützen zur Gefallenenehrung und der gemeinsame Kirchgang. Mit einem ärgernis und Unverständnis über das Geschehene begann der Kirmesmontag, auf der Josef-Spehl-Straße. In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten sich Vandalen an den mit bunten Bändern geschmückten und entlang der Straße aufreihten Birkenzweigen zu schaffen gemacht und bei einem Teil des Straßenschmucks die Spitzen gekappt. So waren zunächst einmal "Reparaturarbeiten" angesagt, ehe man sich auf den Weg zum Klompeball ins Festzelt machte, um die Kirmes zünftig ausklingen zu lassen. (nob)/(ej)


Mo, 19. Mai. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 12

Drei neue Majestäten in Grebben

Königsvogel kapituliert nach dem 310. Schuss. Heinz Giesen siegreich. Heinsberg-Grebben. Ausschließlich strahlende Gesichter gab es am Ende des Vogelschusses bei der St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Hülhoven-Grebben-Eschweiler. Drei neue Majestäten standen am Ende bereit, die schmückenden Silber in Empfang zu nehmen. Nach 310 Schüssen kapitulierte der Königsvogel, auf den gerade Heinz Giesen angelegt hatte. Mit seiner Frau Hedi als Königin und Karl-Heinz Grimm sowie Leo Müllenbruch als Adjutanten wird er bei der Dreidörferkirmes die Bruderschaft als Schützenkönig repräsentieren. Zum ersten Mal ausgetragen wurde der Wettbewerb König der Könige um den vom Vorjahreskönigspaar Peter und Anne Wennmacher gestifteten Wanderpokal. Mit 20 Exkönigen im Teilnehmerfeld fand der Wettbewerb eine erfreulich große Resonanz und mit dem 72. Schuss in Josef Nießen auch den ersten König der Könige. Die Schützenjugend der Bruderschaft wird von Kai Caron als Schülerprinz mit Begleiterin Cyra Latour und den Adjutanten Thomas Hilgers und Celina Latour und von Jugendprinz David Lenzen mit Begleiterin Eva Krummers und den Adjutanten Stephan Schlebusch und Joshua Sonntag repräsentiert. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Präsident Heinz-Josef Lowis auch Präses Pfarrer Hans Schmitz und Subsidiar Bernhard Steffens. Eingebettet war der Vogelschuss in ein kleines Dorffest, bei dem auch die kleinen Besucher bei Spiel und Spaß auf ihre Kosten kamen. (ej)


Mi, 14. Mai. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 17

Anregungen und ängste erfahren

Unionspolitiker zu Gast beim Verein Selbsthilfe Kreis Heinsberg. Zu einer Diskussion über Rechte und Belange von Menschen mit Behinderungen traf sich der Verein Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg mit dem behindertenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe. Vorsitzender Karl Mayer begrüßte im Vereinsheim Dechant-Sauer-Haus in Oberbruch die Mitglieder des VSmK. Zur Diskussion stellten sich neben Hüppe auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg und der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd Krückel. Hüppe brachte sein Bedauern zum Ausdruck, dass, obwohl im Jahr 2000 das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz in Kraft getreten sei, sich noch recht wenig im Bezug auf Barrierefreiheit, die für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen Voraussetzung sei, getan habe. Obwohl die Länder ihr eigenes Behindertengleichstellungsgesetz hätten, gehe es im Bezug auf die Barrierefreiheit noch zu langsam voran. Er verwies auf die im Jahr 2007 von der Bundesregierung ratifizierte UN-Rechtekonvention, wonach sich einiges ändern werde. Unternehmen und Betriebe müssten vermehrt behinderte Menschen einstellen. Nur so sei es möglich, Behinderten ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Zum Thema der Heil- und Hilfsmittel und den Schwierigkeiten, die Menschen mit Behinderungen bei der Beantragung hätten, bedauerten Hüppe und Dautzenberg, dass die Kostenträger nicht genügend Auskünfte an die Versicherten geben würden. Die von der Bundesgesundheitsministerin angekündigten Pflegestützpunkte führten nicht zu besseren Auskünften, sondern kosteten nur unnötig Geld, das in der Pflegekasse bleiben und so zur besseren Versorgung der Menschen mit Behinderungen beitragen sollte. Zum öffentlichen Personen Nahverkehr (öPNV) befragt, der im ländlichen Raum total vernachlässigt werde, teilten Hüppe und Dautzenberg mit, dass sich auch im ländlichen Raum einiges zur Zufriedenheit der Behinderten, speziell der Rollstuhlfahrer ändere. Die Bundesregierung habe nach dem letzten Hinweis aus dem EU-Parlament das Verkehrsblatt des Bundesministeriums geändert. Im Verkehrsblatt seien die Vorgaben für den Verband der Verkehrsunternehmen enthalten. Sie würden aufzeigen, wie viele Behinderte in einem Bus mitfahren könnten. Im Flugverkehr seien die Anforderungen umgesetzt worden und behinderte Menschen mit Rollstuhl könnten ohne Probleme befördert werden. Hüppe und Dautzenberg versprachen den Mitgliedern des gastgebenden VSmK, ihre Anregungen und ängste, die durch die Reformen in den Sozialgesetzen entstanden seien, mit nach Berlin zu nehmen - besonders den Hinweis, dass auch Menschen mit Behinderungen das Recht auf Achtung ihrer Person in allen Lebensbereichen hätten.


Fr, 1. Feb. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 16

Grebben: Frauen begeistern ihre Gäste mit Zirkusprogramm

Sitzung in der Mehrzweckhalle. Der Mittelpunkt der Bühne ist ein Zelt. Heinsberg-Grebben. Mit einem karnevalistischen Zirkusprogramm begeisterte die Katholische Frauengemeinschaft Grebben-Hülhoven-Eschweiler auch in diesem Jahr wieder ihre Gäste. Mittelpunkt der Bühne in der Grebbener Mehrzweckhalle war ein prächtiges Zirkuszelt. Wie bereits seit vielen Jahren zeichnete Siegrid Drachenberg für diesen Blickfang verantwortlich. Sitzungspräsidentin Petra Jütten begrüßte gleich zum Auftakt die Brööker Waaterratte mit Prinz Hans-Gerd II. und Prinzessin Nicole. Zum Gefolge gehörten auch die Tanzgarde und Tanzmariechen Kerstin Hermann, die mit ihrem Können das Publikum begeisterten. In kleine Pinguine hatte sich die Kindertanzgruppe verwandelt, die unter der Leitung von Ellie Fiegen und Silke Meiers mit großem Eifer ihren Tanz präsentierten. In einem heiteren Sketch bewiesen Gerta Kohnen sowie Marlies und Wilfried Jütten, wie moderne Technik zu einem Familienstreit führt. Ursache war ein Anrufbeantworter. Die richtigen Lieder hatte das Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler (TKE) ausgewählt, das sich wieder einmal als Stimmungsmacher bewährte. "Bühne frei" hieß es auch für die ökumene, nämlich für die beiden Pastöre, Pfarrer Hans Schmitz und Pastor Günter Rosenkranz. Für den Sessionsorden revanchierten sie sich mit humorvollen Anekdötchen. Niemand passte an diesem Abend wohl besser zum Motto "Zirkus" als Anja üdelhoven, die gleichzeitig ihre Premiere als Hoppeditz feierte, und ihre Partnerin Steffi Klein: In Clownskostümen eroberten sie mit einem Tanz das Publikum im Sturm. Bereits zum dritten Mal umrahmten und begleiteten die "Flamingo Boys" die Sitzung der Frauengemeinschaft mit Stimmungsliedern. Gleich verschiedene Vorschläge präsentierten Rebecca Read und Rebecca Sonntag, beide Aktive der TKE, um einen älteren Herrn an seinem 80. Geburtstag noch einmal richtig in Schwung zu bringen. Spätestens beim heißen Tanz des Duos sprang der Funke auf die Zuschauer über. Im Reisebüro gaben sich dann Elli Fiegen, Doris Roßner und Gerta Kohnen ein Stelldichein, um eine Reise zur Silberhochzeit zu planen und zu buchen. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte der Auftritt des Männerballetts unter der Leitung von Rosi Tetz und Ute Lenzen. Als Engel und Teufel wirbelte die Truppe über die Bühne. Mit der Showtanzgruppe Inkognito von den Karker Rabaue holte die Sitzungspräsidentin zu vorgerückter Stunde einen weiteren tänzerischen Höhepunkt ins Scheinwerferlicht. (ej)


Mo, 28. Jan. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 9

Unspektakuläre, aber sehr wertvolle Arbeit

Nach 34-jähriger Tätigkeit verlässt Schulleiter Hermann-Josef Horrichs die Katholische Grundschule in Heinsberg-Grebben. Ein Entschluss mit Rücksicht auf die Gesundheit. Der Pädagoge genießt eine hohe Wertschätzung. Heinsberg-Grebben. 34 Jahre seines beruflichen Wirkens widmete Hermann-Josef Horrichs der Katholischen Grundschule Heinsberg III in Grebben, dessen Leitung er 1991 übernahm. Nicht gerne, so wurde deutlich, aber mit Rücksicht auf seine Gesundheit hat er sich nun entschieden, loszulassen und in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Die Wertschätzung, die Hermann-Josef Horrichs und seine Arbeit bei Kollegen, Eltern aber auch Schulleitung und Schulträger findet, zeigte sich in der großen Zahl der Gäste, die Gertrud Schlömer als Vorsitzende des Lehrrates zur offiziellen Verabschiedung begrüßte. Gemeinsam mit Ernst Jansen blickte sie in Wort und Bild zurück auf die Zeit von Hermann-Josef Horrichs an der Grundschule. "Wir müssen Abschied nehmen von einem Mann, der viele Jahre lang maßgeblich Anteil an der Entwicklung der katholischen Grundschule Heinsberg-Grebben gehabt hat. Der gute Ruf, den diese Schule genießt, ist zum großen Teil Ihr Verdienst", dankte Bürgermeister Josef Offergeld für die Stadt Heinsberg als Schulträger. Die Grundschule in Grebben war stets durch ihren hohen Anteil an Kindern mit ausländischen Wurzel etwas Besonderes. In die Dienstzeit von Hermann-Josef Horrichs fiel in den letzten Jahren nicht nur der Umbau des Schulgebäudes sondern auch der Ausbau zur offenen Ganztagsschule. "Wenn Sie nun Abschied vom aktiven Schuldienst nehmen, so können Sie dies in dem Bewusstsein tun, einen erfolgreichen Dienst an der Ihnen anvertrauten Jugend geleistet zu haben", betonte Offergeld. Er bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Ehefrau Sibille und dem großen Wappenteller der Stadt Heinsberg bei Hermann-Josef Horrichs, dem er einen unbeschwerten und erfüllten Ruhestand wünschte. Die Vorsitzende Angelika Pelzer fasste den Dank der Schulpflegschaft in Worte. Ein sehr persönliches Abschiedswort widmete auch Schulamtsdirektor Peter Kaiser dem scheidenden Schulleiter, der trotz schwerer Krankheit sich in der Pflicht gefühlt habe, seine Schule, die Kinder und Kollegen nicht im Stich lassen zu können. "Jetzt können Sie loslassen", dankte er dem Schulleiter für die unspektakuläre, aber ungeheuer wertvolle Arbeit an "seiner" Schule. Michael Lowis unterstrich für den Ortsring die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen der Dreidörfergemeinschaft. Frank Fiegen ergriff für den Förderverein das Wort. Auch die Vertreter der Kirchen betonten die gute Zusammenarbeit mit der Grebbener Grundschule. JosÚ Lima überreichte stellvertretend für die portugiesischen Eltern einen Präsentkorb mit Spezialitäten aus Portugal und Markella Klenz-Perraki dankte im Namen der Griechen. Klemens Watermayer hatte als Sprecher der Stadtschule aus den Leitern der zehn Grundschulen, zwei Hauptschulen, zwei Realschulen und der Förderschule einen Chor gebildet, der dem "Kollegen" musikalisch und humoristisch gute Wünsche für den Ruhestand übermittelte. Eingerahmt wurde die Feierstunde musikalisch außerdem durch Lieder und Musikstücke der Schüler. "Ich war gerne Lehrer und Schulleiter", bestätigte Hermann-Josef Horrichs. (ej)


Mo, 28. Jan. 2008 / Heinsberger Zeitung / Lokales / Seite 10

Verein Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg bestätigt Vorstand

Kreis Heinsberg. Der Vorstand vom Verein Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg (VSmK) hatte seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Vereinsheim Dechant-Sauer-Haus in Oberbruch eingeladen. Vorsitzender Karl Mayer begrüßte die Mitglieder und trug den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2007 vor. Besonders hob er darin hervor, dass seit den letzten Reformen mit Blick auf das Gesundheitswesen und die Pflege die Hilfeanfragen an die Selbsthilfegruppe sich drastisch erhöht hätten. Nach Aussprache über den Bericht übergab er das Wort an Kassenwartin Karoline Mayer. Auch sie verwies in ihrem Bericht darauf, dass sich die Hilfeanfragen vermehrt hätten, Unterstützung aber dennoch durch den VSmK habe geleistet werden können. Auch habe sich der Verein dem Thema der immer stärker ansteigenden Armut von Kindern angenommen und über "Wunschkarten" Kindern ihren speziellen Weihnachtswunsch erfüllt. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordentliche und saubere Buchführung und beantragten Entlastung durch die Mitgliederversammlung, die ihr und dem Vorstand auch gewährt wurde. Per Akklamation wählten die Mitglieder den alten Vorstand zum neuen Vorstand. Damit sprach die Mitgliederversammlung dem alten und neuen Vorstand ihr Vertrauen aus. Karl Mayer bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung im vergangenen Jahr, die die Auszeichnung für Zivilcourage an ihn erst ermöglicht habe. Leo Barion, der stellvertretende Vorsitzende, nahm dann die Ehrungen der beiden Schießgruppen vor. Er überreichte Teilnahmeurkunden an die einzelnen Schießsportler. Auch in diesem Jahr, so Karl Mayer, wird es im Mai ein Integrations- und Sommerfest geben. Ebenso wird sich der VSmK wieder an den verschiedenen Roll- und Wandertagen der befreundeten Selbsthilfegruppen beteiligen. Im Jahr 2007 konnte der VSmK weitere drei aktive Mitglieder verzeichnen. Es werden noch weitere Mitglieder gesucht, egal ob behindert oder nicht behindert. Aufnahmeanträge sind bei den Vorstandsmitgliedern erhältlich.